Bitte melde dich rechtzeitig!
Im Gespräch mit Ute Gerauch, Leiterin der Bieblacher
Meldestelle
www.bieblach.org:
Seit nunmehr 17 Monaten sind sie und ihre Mitarbeiterinnen in der Robert-Havemann-Straße
untergebracht. Was hat sich seit Ihrem Umzug von der Schwarzburgstraße
verändert?
Ute Gerauch:
Wir verfügen in der Robert-Havemann-Straße über sehr schöne
Räumlichkeiten. Der offene Bereich, in dem die Bürger ihre Anliegen
vorbringen können, ist gestaltet wie ein Großraumbüro,
bei dem aber auch die Diskretion nicht zu kurz kommt. Das Angebot unserer
Leistungen hat sich nicht verändert, wir erledigen für den Bürger
alle anfallenden Meldeanliegen. Zunehmend nutzen auch viele Langenberger
Bürger unsere Meldestelle.
www.bieblach.org:
Was sollten die Bürger beachten, wenn sie ein Meldeanliegen vorbringen?
Ute Gerauch:
Von besonderer Wichtigkeit sind das persönliche Erscheinen des Bürgers,
die Einreichung aktueller Lichtbilder sowie die Vorlage der Geburts- oder
Eheurkunde und des alten Personaldokumentes.
www.bieblach.org:
Gibt es Zeiträume, wo besonderer Andrang bei Ihnen herrscht?
Ute Gerauch:
Eine Flut personeller Änderungen wie zur Wendezeit gibt es bestimmt
nicht gleich wieder. Aber gerade im Jahr 2004, 2005 und 2006 verlieren
viele Personalausweise und Reisepässe ihre Gültigkeit. Deshalb
ist eine Kontrolle dieser Dokumente für den Bürger sehr wichtig,
denn wenn die Gültigkeit abgelaufen ist, ist ein Verwarngeld fällig,
das man sich doch ersparen kann.
www.bieblach.org:
Im Wohngebiet Bieblach leben auch viele Senioren. Manche sind nicht mehr
gut zu Fuß, wollen ihrer Meldepflicht nachkommen. Gibt es für
sie Ausnahmeregelungen?
Ute Gerauch:
Ausnahmeregelungen gibt es nicht. Aber wir sind sehr flexibel, richten
Termine in solchen Fällen auch einmal außerhalb der Sprechzeit
ein, so dass Verwandte oder hilfsbereite Nachbarn als Chauffeur tätig
werden können. Geht gar nichts in dieser Richtung, machen wir kurzerhand
und unbürokratisch Hausbesuch.
www.bieblach.org:
Gibt es Kuriosa in Ihrer täglichen Arbeit?
Ute Gerauch (schmunzelnd):
Hin und wieder passiert da schon einiges. Zum Beispiel können wir
Lichtbilder, die an die Jugendzeit mancher Bürger erinnern, nicht
in die Dokumente einarbeiten.
Oft ereilen uns auch Leistungsanfragen, die nicht in zu unserem Arbeitspensum
gehören. Die Anforderung von Grobmüllcontainern, An- und Ummeldungen
bei der GEZ sowie der Krankenkasse und bei der Rentenversicherung gehören
dazu.
www.bieblach.org:
Wie sind Ihre Öffnungszeiten gestaltet?
Ute Gerauch:
Montag von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18
Uhr, donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr und freitags von
7 bis 12 Uhr.
Abschließend möchte ich noch hinzufügen, dass sich die
Räumlichkeiten der Meldestelle unmittelbar neben der Bibliothek befinden.
Der Gebäudekomplex fällt schon allein deshalb auf, da das Untergeschoss
von auffälligen Graffitis verziert ist.
Interview: S.Kreß
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